Mittwoch, 8. April 2009

Inhaltselement V: Video (Screendesign)

Videos sind Bilder in Bewegung. Sie dienen, wie Animationen und Audios als ergänzende, abwechlungsreiche Informationsquelle. Videos zählen neben Animationen, gesprochenem Text oder Musik zu den zeitabhängigen Medien, d.h. der Benutzer ist an den Ablauf gebunden und muss sich das Video in einer bestimmten Reihenfolge ansehen.

Ein Video kann daher als Unterstützung von Text und Grafiken verwendet werden, sollte aber nicht den Haupteil einer Screenseite darstellen. Es bietet dem Screendesigner außerdem die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Benutzer durch bewegte Bilder zu erhöhen und erzeugt im Gegensatz zum Text eine kontinuierliche visuelle Abwechslung. Daher ist der Einsatz dieses Medium ziemlich reizvoll, sollte aber nicht überreizt werden !

Bei der Gestaltung eines Videoclips sollte darauf geachtet werden, dass das bewegte Bild mit dem Interfacedesign sowie den formalen Aspekten des Bildschirmlayouts korrespondieren muss. Dabei kann auf folgende Einsatzmöglichkeiten der Videointegration zurückgegriffen werden...
  • Video im Fenster mit variabler Größe
  • Bildschirmfüllendes Video
  • Freigestelltes Video
Das Videofenster in beliebiger Größe ist dabei immer nur ein Teil des Gesamtkonzepts neben anderen Elementen. Der bildschirmfüllende Einsatz von Videos erleichert dem Benutzer das Hineinversetzen in das Video oder das Screendesign, kann aber auch abschreckend wirken. Man sollte dem Benutzer letztendlich immer die Wahl lassen, ob er sich das Video ansehen möchte.

Es ist bewiesen, dass beim Betrachten von Videos am PC die Konzentration sehr schnell nachlässt. Daher sollte das Video kurz gehalten werden (sollte nicht länger als 30 Sekunden dauern). Außerdem sollte dem Benutzer die Gelegenheit gegeben werden, das Video zu steuern z.b durch pausieren, stoppen oder neu abspielen.

Es sollte auch bedacht werden, dass der User zum Abspielen des Videos über eine bestimmte technische Hard- und Softwareausstattung (z.B. Real Player, Quick Time) verfügen muss. Diese sollte dem Anwender notfalls mit zur Verfügung gestellt werden.
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