Donnerstag, 9. April 2009

Interaktionselemente (Screendesign)

Interaktionselemente zeigen dem Benutzer, dass das System seine Eingabe verstanden hat und auf die Aktivitäten des Benutzers reagiert.

Zu unterscheiden gibt es vier Interaktionsarten:
  • Das System erwartet eine Aktion des Benutzers (z.B. durch Anklicken eines Seitenelements)
  • Das System hat die Aktion des Benutzers verstanden und zeigt ihm dies an (z.B. Akustisches Signal)
  • Das System ist mit einem internen Prozess beschäftigt (z.B. Laden von größeren Bilddateien -> Veränderung des Cursors zu einer Sanduhr)
  • Das System meldet dem Benutzer etwas (z.B. Fehler, Hinweis oder Ähnliches)
Für den Nutzer ist es wichtig, dass folgende Fragen beantwortet werden
  • Was kann ich hier tun ?
  • Was kann der Computer für mich tun ?
  • Was habe ich bereits getan ?
  • Hat der Computer meine Aktion verstanden ?
  • Was macht der Computer zur Zeit ?
Entscheidend ist auch die Zeit, die das System für eine Interaktion benötigt. 1 Sekunde ist die Grenze für das Gefühl des Benutzers, dass das System unverzüglich auf ihn reagiert. 10 Sekunden sind in der Regel die Grenze, um die Aufmerksamkeit des Benutzers zu halten. Längere Ladezeiten nehmen die Benutzer zwar in Kauf, empfinden die Wartezeit allerdings als unangenehm.

Folgende Regeln gelten für die Gestaltung der Interaktionselemente:

Konsistentes Feedback (Elemente sollte immer auf die selbe Art und Weise reagieren)
Konsequentes Design (Interaktive Elemente in der Darstellung nicht mit statischen Elementen vermischen)
Informatives Feedback anbieten (Bearbeitung sollte Zustandsinformationen in Form einer Fortschrittsanzeige anzeigen)
Der Zielgruppe anpassen (Das System sollte die Sprache des Benutzers sprechen und für ihn eindeutig sein)

Ende !
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