Montag, 4. Mai 2009

Generelle Vorgehensweise beim Webdesign

Ohne Vorüberlegungen kann Webdesign nicht praktiziert werden. Fast keine Webseite ensteht auf dem Monitor sondern meist vorerst als Konzept auf dem Papier. Wenn ein Projekt inhaltlich und formell mit dem Auftraggeber geplant worden ist arbeitet im Anschluss oft ein Team von Designern und Redakteuren an dem Projekt, um dem Auftritt ein Gesicht zu geben.

Strukturierung der "Stoffsammlung" und Ziele eines Projekts
Die Verantwortung des Webdesigners liegt darin, das Ziel mittels Gestaltung zu verfolgen. Dazu gehören folgende Punkte...
  • Inhalt und Form in Einklang bringen
  • Erinnerungswert einer Webseite maximieren
  • Navigation und Erfassung der Informationen so einfach wie möglich zu gestalten
Es ist unabdingbar die Entwicklung immer wieder auf bestimmte Fragen zu kontrollieren. Dazu gehören u.a.
  • Welcher Kundennutzen wird beabsichtigt ?
  • Was sind die Kernaussagen des Unternehmens, dass sich präsentiert ?
  • Welchen Nutzen hat der Besucher auf der Webseite ?
  • Stimmt die Gestaltung mit der Aussage des Projekts überein ?
  • Dient die Gestaltung der Zielsetzung und dem spontanen Erfassen der Struktur ?
  • Besitzt der Entwurf ein Alleinstellungsmerkmal ? Erinnerungswert ?
Geeignetes Equipment
Nachdem der Umfang der Webseite festgelegt wurde und über welche Funktionalitäten diese verfügen soll kann das Erscheinungsbild der Seite skizziert werden. Im Normalfall scribbelt man auf Papier. Sollten die Ideen für das Layout bereits gefestigt sein kann ein grobes Layout bereits am Rechner erstellt werden.

Man kann hierzu ein einfaches Malprogramm verwenden. Zu beachten gilt hier, das die Bildformate in anderen Anwendungen verarbeitet werden können. Empfehlenswert ist hier der Adobe Photoshop, der zahlreiche Funktionen bietet und außerdem ein vektororientiertes Zeichenprogramm (Adobe Illustrator) beinhaltet.

Ebenfalls empfehlenswert ist das Grafikprogramm Fireworks von Macromedia. Es arbeitet eng mit dem Webeditor Dreamweaver zusammen und ermöglicht es, sowohl vektor- als auch bitmapbasierte Bilder zu erstellen und zu bearbeiten.

Wenn der Seiten Entwurf steht und man die Navigation und den Bereich für die Inhalte untergebracht hat kann die Seite in HTML umgesetzt werden. Hierfür ist der Dreamweaver das richtige Werkzeug, da man mit ihm sehr schnell eine grobe Struktur erstellen kann. Der Vorteil des Editors ist auch, dass man prompt eine Seitenansicht hat (WYSIWYG-Editor !). Das Einbinden von Sounds und Filmen stellt für den Editor kein Problem dar. Außerdem wird der HTML-Code browserübergreifend und versionsunabhängig erzeugt.

Übersicht Grafikprogramme und HTML-Editoren
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